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03.08.2014 | Flüchtlingsaktionstour macht Halt in Karlsruhe – multikulturelles Familienfest und Konzert mit Heinz Ratz und Refugees

HEINZ RATZ STROM & WASSER

Nachdem Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser in den beiden vergangenen Jahren spektakuläre Erfolge durch viele Konzerte mit Musikern aus Flüchtlingslagern feierten, widmet sich Ratz nun noch einmal dem Flüchtlingsthema. Mitte Juli ist er mit mehreren großen, zu Flüchtlingsbooten umgebauten Floßen aufgebrochen, um mit einer Begleitcrew aus Flüchtlingen und deutschen UnterstützerInnen main-, neckar- und rheinabwärts und dann entlang des Mittellandkanals bis nach Berlin zu schippern. Die Verletzlichkeit dieser Transportmittel soll in direktem Kontrast zu den Luxusjachten und Ausflugsdampfern der touristisch genutzten Binnengewässer auf die dramatische Situation von Flüchtlingen im Allgemeinen aufmerksam machen. Die abendlich stattfindenden Konzerte weisen auf die tragische und bedrohliche Situation von fliehenden Frauen und Kindern im Besonderen hin. Musikalisch versprechen Strom & Wasser eine Mischung, die bunter kaum sein könnte: politische-kabarettistische Liedermacherei, tanzbare Weltmusikgrooves, Ska, Reggae, Walzer, Tango, Rock, alles ist erlaubt und vermischt sich - trotz des dramatischen Hintergrunds - zu einem lebensfrohen Abend. In jeder Stadt sind Flüchtlinge und vor allem Flüchtlingsfrauen eingeladen mitzuspielen.

Darüber hinaus findet ab 15 Uhr ein Familienprogramm statt. Es gibt von Flüchtlingen und Asylbewerber*innen gekochtes Essen, Kuchen, Infostände zur aktuellen Flüchtlingssituation weltweit und der Unterstützung von Flüchtlingen, einen Dokumentarfilm sowie verschiedene Angebote für Kinder wie Puppenspiel, Kinderschminken, Jonglage. Dabei soll die Begegnung zwischen deutschem Publikum und Flüchtlingsfrauen stattfinden, die Vorurteile und bewusste oder unbewusste Distanzen abbaut und zum Dialog einlädt. Der Eintritt ist am Nachmittag für alle frei, Flüchtlinge haben auch freien Eintritt zum Konzert.

„Flüchtlingsfloß“ Tour 2014 - ab 15 Uhr Familienfest (Eintritt frei), ab 19:30 Uhr Konzert Eintritt/Spende 10 Euro

Konzert und Familienfest finden im Rahmen des Zeltivals im Karlsruher Tollhaus in Kooperationen mit verschiedenen Initiativen und Gruppen statt. Alle Infos gibt es beim Tollhaus und bei Strom und Wasser.

31.7.2014 Vokü und Politik | Veranstaltungsrundreise: Erich Mühsam – Ein Leben für die Freiheit

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Erich Mühsam war einer der bedeutendsten politischen Journalisten und Schriftsteller in der Weimarer Republik. Bereits 1896 wurde er wegen sozialistischer Propaganda von der Schule verwiesen. Wegen seiner Teilnahme an der Münchner Räterepublik wurde er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, aber bereits nach 5 Jahren durch eine Amnestie wieder entlassen.

Er blieb trotz der Haft ungebrochen und setzte seine journalistische Arbeit fort. Sein berühmtestes Gedicht von einem Lampenputzer, der davon träumte „wie man revoluzzt, und dabei doch Lampen putzt.“ kennen viele.

Sein Leben und der Mord an ihm sind jedoch kaum bekannt. Er wurde am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

Janka Kluge stellt ihn in dem Vortrag vor.

Die Rundreise mit Janka Kluge, organisiert vom Anarchistischen netzwerk Südwest*,   geht durch fünf Städte:


17.07.2014 Demoz in Ludwigsburg, Libertäres Bündnis Ludwigsburg
26.07.2014 Schelling in Tübingen (geplant), Anarchistisches Netzwerk Tübingen
29.07.2014 Uni Freiburg  Raum 1023, Anarchistische Gruppe Freiburg
30.07.2014 Alarmraum in Offenburg, Anarchistische Initiative Ortenau
31.07.2014 Viktoriastraße 12 in Karlsruhe, ab 19 Uhr Vokü, 20 Uhr Beginn Libertäre Gruppe Karlsruhe

www.a-netz.org

Wagenburg Karlsruhe bleibt!

Unter dem Motto “Raus aus der Innenstadt, weg von Beton, Asphalt und dicken Mauern. Das Leben selbst organisieren.” sind im Jahr 1992 vier Personen mit ihren Wägen auf eine Wiese am Stadtrand von Karlsruhe gezogen.

Es folgten 2 ½ Jahre politischer Auseinandersetzungen. Zunächst wollten sowohl die damals ach so liberale Stadtverwaltung, als auch OB Seiler die Wagenburg mit allen Mitteln verhindern. Einige Umzüge, Räumungen und eine „Zwangseinweisung“ auf den Landfahrerplatz. Diesem wilkürlichen Hin- und Hergeschubse und dem Versuch einer Art „Ghettoisierung“ von Menschen die mit unterschiedlichen Vorstellungen auf Rädern wohnen, wurde mit viel Kreativität, Durchhaltevermögen, Öffentlichkeitsarbeit, Charme, Witz und Frechheit erfolgreich begegnet. So konnte letztendlich mit Zustimmung des Gemeinderates und gegen den Willen des OBs eine Duldung der Wagenburg auf einem Platz in der Haid- und Neu- Straße erkämpft werden. Die Anzahl der Personen war zu diesem Zeitpunkt auf acht angestiegen.

Nun gab es endlich Zeit und Ruhe, die eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. In einer Gemeinschaft aus ca. zehn Personen möchte man das alltägliche Leben in Eigenregie gestalten. Dabei spielen ökologische und ökonomische Aspekte eine große Rolle. Keine Anbindung an die öffentliche Strom- und Wasserversorgung, um einen sparsamen und direkten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu ermöglichen. Heute wird das Brauchwasser aus einem Brunnen gepumt und der Strom über Solarenergie gewonnen. Selbst auf Fernsehen, Internet und Telefon muss nicht verzichtet werden. Die Gestaltung des Platzes, der Gemeinschaftswägen wie Küche, Bad-, und Klowagen sowie des Zusammenlebens werden in regelmäßigen Plena besprochen.

Und doch bleibt für jede einzelne Person die Möglichkeit den eigenen Wagen und Wohnraum individuell zu gestaltten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Wagenburg bietet somit einen günstigen Wohn- und Lebensraum und ein gemeinschaftliches Zusammenleben, bei dem die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen nicht außen vor gelassen werden. Gleichwohl ist sie auch eine Möglichkeit auf gesellschaftliche Zwänge und Missstände aufmerksam zu machen und darauf zu reagieren.

Seit Neunzehn Jahren steht die Wagenburg jetzt in der Haid- und Neu- Str.. Momentan besteht unsere Gemeinschaft aus ca. 10 Personen unterschiedlichsten Alters, zwischen 1 und 50 Jahren. Auf einer Wiese mit angrenzendem kleine Waldstück, zwischen Bäumen und Feldern können wir den Alltag auf naturnahem Gelände genießen.

Um auch die nächsten 20 Jahre in der Haid-und Neu-Straße wohnen zu können, ist unser Durchhaltevermögen und Eure Unterstützung gefragt.

Die Wagenburg bleibt!

Alle Infos zur Wagenburg findet ihr auf der neuen Homepage.

Against the injury of Josef! Fight repression!

On tuesday the 23-year-old antifascist Josef S. from Jena was convicted in a court of law in Vienna. Josef was part of an antifascist demonstration in January, which took place in Vienna in protest against the “Akademikerball”, the annual meeting of right wing parties from all over Europe. Although he’s fortunatly free because now he already spent more than a half year in pre-trial custody, the judgement is an attack on the whole antifascist movement. At the same time our comrade Hüsein is still imprisoned because of the same reason. We support the demonstration against the criminalisation of antifascist activism taking place tomorrow in vienna (18pm Pestsäule). An injury to one is an injury to us all!

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Liverpool Demonstration Calls for Solidarity with Palestinians

Demonstrators making their way to Marks & Spencer (photo: Palatino Linotype) A noisy and spirited group of around one hundred and fifty demonstrators gathered in Liverpool city centre last night, to express solidarity with Gazans facing Israel's military onslaught (more photos here). This was the fourth anti-Israel/pro-Palestine demo in the city in two weeks, with another planned for this

Morgen Antifa-Demo in Pforzheim – Enough is enough – Nazis konsequent entgegentreten

Dass es in Pforzheim eine sehr umtriebige Nazi-Szene gibt, ist seit Jahren kein Geheimnis. Auch wenn offizielle Stellen davon oft nichts wissen wollen, gibt es in Pforzheim seit Jahren eine organisierte und auch überregional vernetzte Neonaziszene. Nach dem Wegzug einiger Kader der organisierten Neonazis wurde es allerdings ein wenig stiller um die Naziszene. Der “Heidnische Sturm Pforzheim” löste sich auf, der “Freundeskreis ein Herz für Deutschland” kann bis auf den 23. Februar keine nennenswerte Aktivität entfalten und auch die rechte Hooliganszene verschwand mehr oder weniger von der Bildfläche.

Andererseits können sich Neonazis seit Jahren relativ ungestört in der Pforzheimer Kneipen und Clubszene rumtreiben. Sowohl in einer der bekanntesten Clubs in Pforzheim, dem “Sägewerk”, als auch in Kneipen wie “The Rock”, der “101 Bierbar”, dem “Irish Pub” oder dem “Pflaumenbaum” kann man regelmäßig organisierte Neonazis antreffen. In diesen Läden kommt es, mit einigen Ausnahmen, selten zu Angriffen auf Linke oder Migrant_innen, allerdings bedeutet dies eben nicht, dass diese ausbleiben. Im Folgenden wollen wir einige Vorkommnisse des letzten halben Jahres dokumentieren.

Wir wollen dafür werben den Handlungsspielraum der Nazis einzuschränken und ihnen zu zeigen, dass nicht alle damit konform gehen, wenn Nazis ihre Strukturen ungestört aufbauen und sich in Pforzheim breit machen.

Dem ungestörten Treiben der Neonazis gilt es entschlossen und kämpferisch entgegen zutreten. Enough is Enough.

* 15.01.2014 ca. 40 Nazis tauchen bei Salafistenkundgebung auf.
Bedrohen linken Fotografen und werden von Polizei mit Platzverweisen
belegt. Sascha Palossi, Fabian Koeters, Marius Geiger, Marco Dill,
Steve Fitzer, Lars Seyfarth, Nazis aus dem Umfeld JN Heilbronn,
Nazis aus Bretten.

* 01.02.2014 Lars Seyfarth, Steve Fi!tzer, Detlef von Seggern, Fabian
Koeters provozieren bei linker Antikriegskundgebung auf dem
Marktplatz, verziehen sich nach Platzverweis.

* 08.02.2014 Nazis provozieren am linken Zentrum Alte Fabrik und
werfen Flugblätter in den Innenhof. Die Partei “die Rechte” hat an
dem Tag einen Infostand in der Fußgängerzone. Antifaschistische
Spontandemonstration mit 20 – 30 Personen zieht durch die Innenstadt.

* 15.02.2014 Nach einem antifaschistischen Aktionstag nervt der Nazi
Lars Seyfarth an der Alten Fabrik und wirft Flugblätter durch die
offene Tür der Alten Fabrik. Vereinzelte Nazis versuchen Flugblätter
zu verteilen, sind dabei aber nur wenig erfolgreich.

* 19.02.2014 Jugendliche ziehen mit “Sieg Heil” Rufen durch die
östliche Unterführung am Bahnhof. In unmittelbarer Nähe wird im
Kommunalen Kino der FIlm “Blut muss fließen” gezeigt, in welchem es
um die Neonazi-Musikszene geht.

* 22.02.2014 Nazis aus dem Umfeld der Partei “die Rechte” und des
“Freundeskreis ein Herz für Deutschland” veranstalten einen
Infostand zum 23. Februar am Marktplatz, ein großes Polizeiaufgebot
schirrmt die Nazis ab, Gegendemonstranten bekommen rigoros
Platzverweise. In der darauffolgenden Nacht verüben Nazis einen
Brandanschlag auf die Alte Fabrik. Sie (vermutlich u.A. Fabian
Koeters) zündeten ein antifaschistisches Transparent am Tor der
Alten Fabrik mit Hilfe von Brandbeschleuniger an. Wenige Stunden
zuvor war auf der Facebook-Seite der Partei “die Rechte – Enzkreis”
zu lesen: “wir ziehen jetzt los”

* 23.02.2014 Fackelmahnwache auf dem Wartberg vom “FHD” mit ca. 100
Teilnehmern. Teilweise erfolgreiche Gegenproteste. Fast alle
Zufahrtswege sind blockiert. Die Nazis sind teilweise schon Stunden
vor dem Beginn der Mahnwache angereist.

* 21.03.2014 Die Neonazis Phillip Fleck, Marius Geiger und ein
weiterer Nazi betreten gegen 01:00 Uhr Nachts das alternative
Zentrum “Alte Fabrik”. Nachdem die Neonazis von Besucher*innen als
solche erkannt wurden, erhielten sie ein Hausverbot. Sie weigerten
sich zu gehen, Phillip Fleck, der vermutlich unter Drogeneinfluss
stand, rastete aus und demolierte das Mobiliar im Cafebereich des
Zentrums. Der Neonazi Marius Geiger legte sich einen, beim Boxsport
gebräuchlichen, Mundschutz ein. Besucher*innen der Alten Fabrik
drängten die Nazis aus den Räumlichkeiten.

* 30.03.2014 Nazis bekleben die Schaufensterscheibe der Alten Fabrik
mit “NS Area” und “Maria statt Scharia” Aufklebern, außerdem wurde
ein Aufkleber eines “Bündnis gegen Kommunismus Pforzheim” angebracht.

* April 2014 Nazis provozieren immer wieder vor der Alten Fabrik in
der Zerrenerstraße. Sie bewerfen Gäste und die Schaufenster mehrmals
mit gekochten Eiern.

* 10.05.2014 Kreis Esslingen. Neonazis aus dem Raum Pforzheim (Die
Rechte Enzkreis, u.A. Fabian Koeters, Marius Geiger, Steve Fitzer,
Malte Hertens), Göppingen (Autonome Nationalisten Göppingen) und
Esslingen (Freie Nationalisten Esslingen) greifen mehrmals unter
Aufsicht der Polizei eine Antifaschistische Kundgebungstour an.

* 20.07.2014 Vier Nazis (u.A. Fabian Koeters, Marius Geiger, Paul
Schwarz) versuchen an einer Demonstration gegen den Krieg in
Palästina teilzunehmen, werden aber von Antifaschist_innen nach
kurzer Zeit verjagt.

* 21.07.2014 Um die 12 Neonazis (u.A. Fabian Koeters & Lars Seyfarth)
verteilen Flugblätter und hängen Plakate in der Pforzheimer
Nordstadt auf. Sie wollen mit Lügen und Halbwahrheiten die Nachbarn
gegen das neue Linke Zentrum in der Kronprinzenstraße aufbringen.

Uns geht die ständige Präsenz von Nazis im öffentlichen Raum in Pforzheim gehörig auf die Nerven. Es reicht! Nachdem die Nazis aus dem Umfeld der Partei “Die Rechte” nun vor dem neuen linken Zentrum in der Pforzheimer Nordstadt ihren Hass gegen Andersdenkende in Form von Flyern und Plakaten verbreitet haben, werden wir kommenden Samstag eine antifaschistische Demo in Pforzheim organisieren. Eine ganze Reihe von Angriffen, Provokationen und anderen Aktionen sind im vergangenen halben Jahr von der örtlichen Naziszene ausgegangen, wir werden dies nicht unbeantwortet lassen. Wir werden in die Offensive gehen, kommt alle am 26.07.2014 um 11:30 Uhr auf den Pfälzer Platz in die Pforzheimer Nordstadt (Direkt hinter dem HBF), seid laut, kreativ und entschlossen!

Kein Angriff bleibt ohne Antwort!

Der Demoaufruf ist indymedia entnommen.

FFM037: Moscow Death Brigade – Hoods Up 12″/CD

We are honoroured to announce the first ever vinyl and cd release of Moscow’s unique antifascist circle-pit hiphop crew Moscow Death Brigade on FFM. 12″ and cd include the 5-track „Hoods Up“ ep and three bonus tracks, one never published anywhere before. Available within the next weeks, stay tuned.

Offenes Plenum der Libertären Gruppe, am Mittwoch, 23.7. 19:30 auf der Wagenburg Karlsruhe

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Die Libertäre Gruppe Karlsruhe lädt ein zum ersten Offenen Plenum in der Wagenburg Karlsruhe.
Nach einigen Wochen Pause und einer strukturellen Veränderung haben wir uns entschieden, vom Offenen Treffen abzukommen und dafür jeden 4. Mittwoch im Monat ein Offenes Plenum abzuhalten.
Am Mittwoch, den 23.7. um 19:30 Uhr ist es also soweit. Das erste Offene Plenum steht vor der Tür. Bei diesem Plenum wird die Arbeit der letzten Zeit reflektiert und über das was weiter geplant ist diskutiert. Interessierte Menschen haben somit die Möglichkeit über die inhaltliche Arbeit der Libertären Gruppe informiert zu werden und sich selbst, gerne auch mit eigenen und neuen Ideen einzubringen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am Mittwoch, den 23.7. um 19:30 in die Wagenburg Karlsruhe (Haid- und Neu- Str. 153) zu kommen

Wir freuen uns über euer Kommen.

The State and Society

I'm in favor of a fusion between the State and Society as a whole, but with Society being the force that takes over the State and uses it for its own ends. This would be the State as an expression of the fundamental constitution of Society, where 'constitution' doesn't mean a document that has been agreed on but the basic structural setup of society as a whole---it's class system or lack thereof, with lack thereof being the chosen path, it's structures of institutional power. This would be manifest in social programs as well as in economic planning, and other things.

I think it's important for society to take back the State and instead of having it be an oppressive body living on top of it having it be integrated into many aspects of life as an organic expression of society. Which is not to say that private space would not exist. Instead, many of the areas that would be part of the State/Society fusion would be those which previously would have been dominated by corporations and by capitalism as a whole.

Veranstaltungsrundreise: Erich Mühsam – Ein Leben für die Freiheit

Erich Mühsam war einer der bedeutendsten politischen Journalisten und Schriftsteller in der Weimarer Republik. Bereits 1896 wurde er wegen sozialistischer Propaganda von der Schule verwiesen. Wegen seiner Teilnahme an der Münchner Räterepublik wurde er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, aber bereits nach 5 Jahren durch eine Amnestie wieder entlassen.

Er blieb trotz der Haft ungebrochen und setzte seine journalistische Arbeit fort. Sein berühmtestes Gedicht von einem Lampenputzer, der davon träumte „wie man revoluzzt, und dabei doch Lampen putzt.“ kennen viele.

Sein Leben und der Mord an ihm sind jedoch kaum bekannt. Er wurde am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

Janka Kluge stellt ihn in dem Vortrag vor.

Die Rundreise mit Janka Kluge, organisiert vom Anarchistischen netzwerk Südwest*,   geht durch fünf Städte:


17.07.2014 Demoz in Ludwigsburg, Libertäres Bündnis Ludwigsburg
26.07.2014 Schelling in Tübingen (geplant), Anarchistisches Netzwerk Tübingen
29.07.2014 Uni Freiburg  Raum 1023, Anarchistische Gruppe Freiburg
30.07.2014 Alarmraum in Offenburg, Anarchistische Initiative Ortenau
31.07.2014 Viktoriastraße 12 in Karlsruhe, Libertäre Gruppe Karlsruhe

www.a-netz.org

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